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Who's that man?
@ 2013-04-04 – 19:16:01
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Rotkäppchen
@ 2012-11-18 – 21:04:01
Diese nicht mehr ganz junge Frau (47) trug als Kind gern rote Käppchen. Man kann ihr also nicht nachsehen, dass sie Angst vor Wölfen hat. Nachdem das erste Wolfsrudel im Berliner Umland gesichtet wurde, fordert Frau Beate Schupp, CDU, die Wölfe oder wie sie sie bezeichnet, die "Schädlinge" zu jagen und zu beseitigen. Dabei fressen diese Tiere gar keine mittelalten Frauen sondern nur weibliche Personen im nicht arbeitsfähigen Alter.
Diese ihre Aussage zu Wölfen stammt übrigens aus dem Kurier. Für den Wahrheitsgehalt einer Satirezeitung kann und will ich mich nicht verbürgen.
Euer
Halfred
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Meldedaten kann man sich jetzt als Werbekosten erstatten lassen
@ 2012-07-09 – 12:37:02
Mitten im schönsten EM Spiel Deutschland - Italien, saßen ein paar unermüdliche Fussballverweigerer im Bundestag und stimmten über ein Gesetz ab, dass Meldedaten von Bürgern als frei verkäufliche Ware deklarierten.
Interessant daran ist ja nicht, dass man sowas während eines Fussballspiels tut - da interessiert einen ja doch nicht die Politik, sondern, dass schnall etwas legalisiert wird, was allgemein bereits Praxis ist.
Aber vielleicht kann man ja für die verkauften Meldedaten einen Steuerfreibetrag einfordern. Andererseits, wenn die Daten von staatlicher Seite ohnehin freigegeben sind, was hindert einem dann privat daran, seine
Daten zu verkaufen.
Ich werde jetzt mal in Ruhe ein Formular aufstellen, in dem ich werberelevante Daten zu meiner Person aufführe und gucke mal, was das auf dem freien Markt so bringt. (Muss ja nicht alles wahr sein, was drauf steht, weil, ist ja auch nicht alles wahr, was einem die Werbung verspricht.)Unter
http://youtu.be/jtJauIV2ff4
gibt es das passende Video zur Abstimmung. -
Kasiffke ist bloggich
@ 2012-06-20 – 20:46:01
Das Wohnhaus in dem sich meine Wohnung befindet, hat eine Wechselsprechanlage mit elektrischem Türöffner. Sowas hat ja heut praktisch jeder. Unpraktisch ist, dass man das Ding nicht abschalten kann. Zu jeder Tageszeit begehrt irgendwer Einlass. Päckchen für den Nachbarn? Ja. Mach ich. Werbung bitte. Na meinetwegen. Heute hat es zwischen 9:00 und 12:00 Uhr sechsmal bei mir geklingelt. Der Erste sagte: "Hier ist die Polizei. Ich muss mal in ihr Haus." "Kann ja jeder sagen," entgegnete ich, öffnete aber feige. Dann kam Werbung. Dann jemand, dessen Text etwa so lautete: "Firma Murmel und Nuschel. Ich muss in ihrn Hausflur. Machensemaluff." Kein Bitte, kein Danke. Die Firma kam dann zehn Minuten noch mal. Da war ich aber schon bedient. "Steht bei mir Portier an der Klingel" pfiff ich zurück. Dann gab's noch mal Werbung. Schließlich klingelte es kurz vor eins noch Mal. "Zeugen Jehovas. Wir mochten mit Ihnen über Gott sprechen.." Normalerweise frage ich zurück, was er denn nun wieder ausgefressen hat. Heute entfuhr mir nur ein garstiges "Schert euch zum Teufel.!"
So ein fauler Vormittag kann einen ganz schön fertig machen.
Saacht
Euer
Halfred -
Fussball Experte Kasiffke
@ 2012-06-19 – 21:02:02
Im Moment ist ja Deutschland geflaggt, wie die DDR zum 1. Mai nicht. Alle sind Fussballnationalisten. Das ist gar nicht so schlimm, wie es aussieht. Befragt man die Flaggenträger nach ihrer politischen Meinung, so haben sie garkeine oder gerade kein Lust auf Politik. "Hier gehts doch nur um Fussball" sagen die meisten. Die größte Deutschlandfahne wurde behördlicherseits gerade abgeschmückt. Sie hing zwischen zwei Wohnblöcken in Berlin Kreuzberg und gehörte einem türkischen Imbissbesitzer. Also lassen wir mal weiter unsere tapferen deutschen Mannen für uns in Polen und der Ukraine auf dem Feld kämpfen, den Mesut Özil, Gomez, Boateng, Podolski, Kadirah und den Miroslaw. -
Baulärm
@ 2012-06-18 – 11:44:28
Auf dem Nebengrundstück werden gerade Eigentumswohnungen gebaut. Das bringt Lärm mit sich. Kann man verstehen. Geht nun mal nicht ohne und irgendwann sind die Hämmer fertig mit klopfen, die Betonlaster leer und die brüllenden Bauarbeiter heiser. Dann kann man sich eine schöne Eigentumswohnung für knapp 400.000 Euro einrichten. Nach meinem letzen Blick in die Immobilienzeitung in meinem Urlaubsort in der Provence habe ich attraktive Häuser für die Hälfte des Preises gesehen. Aber man kann nun mal nicht alles haben. In diesem Fall also weder das eine noch das andere. Für die eigene WOhnung wurde von der Wohnungsverwaltung gerade diese Woche eine neue Hausordnung beschlossen, die vor allem die Ruhezeiten ordnet. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Kinderhaltung leise zu erfolgen hat und auch innerhalb der Wohnung die Geräusche nach Möglichkeit auf Zimmerlautstärke begrenzt werden. Eine Reglementierung, die besagt, dass man zwar den Lärm durchaus hinein, aber bitte nicht wieder hinaus lassen sollte. Ich fürchte der Ideenentwickler der Hausordnung verfasste diese während eines Hörsturzes.
Nebenbei fliegen immer noch die Flugzeuge auf Tegel zu. Die sollten ja seit Juni nur noch in Schönefeld landen, aber so lange hier gebaut wird, spielt der Fluglärm keine Rolle.Viel Spaß noch bei der Fußball EM - aber bitte leise,
wünscht
Euer
Halfred -
Irene Live Show
@ 2011-08-28 – 12:11:53
Für Voyeure ist auf CNN gerade eine Live-Show vom Sturm Irene geschaltet. Alle drei Minuten wird ein anderer Korrespondent oder Meteorologe in den Wind gestellt, der sich vom Regen nass panschen lässt, einen zerfetzten Schirm in die Kamera hält und erzählt, das es ziemlich windig ist. Aktuell dazu kann man sich auf Earth Cam in die Live-Cams von New York einloggen. Irene: Ein Medienereignis wie das Finale vom Superbowl.
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Heidenreich
@ 2011-01-23 – 13:46:02

Elke Heidenreich mag nicht in Berlin wohnen. Warum auch. Sie fühlt sich in Köln ganz wohl. Viele finden Großstädte zu laut. Andere sind in ihrer Kultur und ihrem sozialen Umfeld verwurzelt, dass es kaum eine Rolle spielt, wo sie wohnen. Heimat ist da wo man sich wohlfühlt. Das kann Berlin sein. Muss es aber nicht. Wenn Frau Heidenreich meint, sich lieber ein Bein absägen zu lassen, als in Berlin zu wohnen, dann ist das ihre Sache. Also kein Grund für Schlagzeilen-Polemik im Kurierstil. Schnell mal Stellungnahmen von Berlinern erfunden und schon ist die Sonntagsausgabe wieder voll. Ich bin in quasi seit der französischen Revolution Berliner. Mir ist es schnurz, ob jemand hier leben will oder lieber woanders. Wer es nicht will, den kann ich auch gut verstehen. Also auch Sie, Frau Heidenreich. Leben Sie dort, wo es Ihnen gefällt. Und behalten Sie Ihre Beine. Und wir Berliner müssen nicht auf jeden herab sehen, der eine andere Kultur bevorzugt. Das tun wir ohnehin schon zu oft. Das Ulkblatt Kurier ist dabei ein permanenter Vorlagenlieferant.



